. . . . . . .

Désirée Brucks

Kategorie: Dissertanden

2007 begann ich Biologie an der Georg-August Universität Göttingen in Deutschland zu studieren. Für mich war bereits von Anfang an klar, das ich später einmal das Verhalten von Tieren erforschen möchte und so legte ich meinen Studienschwerpunkt auf Neuro- und Verhaltensbiologie. Im Jahr 2010 schloss ich mein Bachelor Studium mit einer Abschlussarbeit über Gruppenkoordination bei Pferden ab. Im gleichen Jahr begann ich mein Masterstudium, ebenfalls an der Georg-August Universität in Göttingen, in dem Studiengang „Entwicklungs-, Neuro- und Verhaltensbiologie“. Nun konnte ich endlich meinen Studienschwerpunkt auf die Verhaltensbiologie ausrichten und erhielt viele Möglichkeiten praktische Kurse zu absolvieren und mit verschiedenen Tierarten zu arbeiten. Trotz dieser Vielfalt an Erlebnissen mit anderen Tierarten blieb mein Hauptinteresse stets Hunden gewidmet und so schrieb ich meine Abschlussarbeit über Hunde. Dabei ging es speziell darum herauszufinden welchen Einfluss Faktoren wie Alter, Erfahrung und auch verschiedenen Gruppen von Hunderassen auf das Verständnis von menschlichen Zeigegesten haben.

Seit Juni 2013 arbeite ich nun am Messerli Forschungsinstitut an meiner Doktorarbeit über die zugrundeliegenden Mechanismen der Abneigung gegenüber Ungleichbehandlung bei Hunden unter der Betreuung von Dr. Friederike Range & Dr. Sarah Marshall-Pescini. Gerade im Kontext der Kooperation scheint es sehr wichtig zu sein sensibel auf ungleiches Behandeln zu reagieren damit die Kooperation weiterhin vorteilhaft für beide Seiten bleibt. Ich möchte herausfinden welche emotionalen und kognitiven Mechanismen das Empfinden von Hunden gegenüber Ungleichbehandlung steuern.